Safer Internet Day (SID) für respektvollen Umgang und Anonymität im Internet

Das Internet bietet jede Menge Möglichkeiten, seine Meinungen frei zu äußern, auf sich aufmerksam zu machen oder bekannt wie ein gelber Erpel aus Beckum zu werden. Tolle Möglichkeiten, aber es gibt auch Schattenseiten. Die Art und Weise, wie online kommuniziert wird, ist nicht immer positiv geprägt. Es gibt Hass, Volksverhetzung und illegale Inhalte.

Jährlich findet daher am 6. Februar der Safer Internet Day (SID) statt, der genau diese Probleme aufgreift. Diese Initiative der Europäischen Kommission ruft weltweit mit zahlreichen Veranstaltungen dazu auf, sich um einen respektvollen Umgang im Internet zu bemühen und gleichzeitig besonderes Augenmerk auf das Thema Sicherheit zu legen.

Anonymität im Internet wird immer häufiger für Betroffene zum Nachteil, wenn unerkannt die sonst gültigen Regeln für gute Kommunikation keine Rolle mehr spielen. Persönlichkeit und Menschlichkeit bleiben bei Beschimpfungen immer öfter völlig auf der Strecke, Respekt voreinander existiert nicht mehr. Der Schritt von deutlich emotionalen Ausbrüchen negativer Art bis hin zur echten Straftat ist dabei nur ganz klein.

Seit dem 1. Januar 2018 gibt es mit dem neuen Netzwerkdurchsetzungsgesetz immerhin einen Schritt in die richtige Richtung. Verstöße gegen die Netiquette können generell beim Seitenbetreiber gemeldet werden. Soziale Netzwerke sind verpflichtet, Inhalte, die gegen geltendes Gesetzt verstoßen, innerhalb von 24 Stunden zu entfernen. Ebenso können entsprechend negativ gehaltene Einträge der Polizei gemeldet werden, in der Regel funktioniert das problemlos online.

Safer Internet Day (SID) für respektvollen Umgang und Anonymität im Internet
Safer Internet Day (SID) für respektvollen Umgang und Anonymität im Internet

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